Mit 1,7 Millionen Schulungsstunden in 2025 hebt der Nachhaltigkeitsbericht der MSC Group das intensive Kompetenztraining der Crew hervor. Die Kreuzfahrtsparte verzeichnet eine herausragende Wiederholerrate von 91 Prozent, was auf eine effektive Bindungsstrategie und kontinuierliche Weiterbildung zurückzuführen ist. Parallel dazu reduzierte MSC Cruises die CO2-Intensität fünf Jahre vor dem IMO-Ziel, baute die LNG-Flotte mit MSC World America aus und eröffnete umweltgerechte Terminals in Barcelona und Miami. Diese Maßnahmen fördern langfristige Stabilität.
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IMO-2030-Kohlendioxidziel bereits 2025 erreicht durch optimierte Abläufe an Bord

MSC Cruises Landstromnutzung (Foto: MSC Rights)
Im Rahmen des Energy Transition Plans der MSC Group setzen MSC Cruises und Explora Journeys systematisch Maßnahmen um, um die CO2-Intensität ihrer Schiffe dauerhaft zu reduzieren. Ihr Ziel ist es, bis 2050 eine Netto-Null-Bilanz bei Treibhausgasemissionen im Betrieb zu realisieren. Durch Investitionen in moderne, emissionsarme Antriebstechnologien sowie optimierte Betriebsabläufe an Bord konnte das von der International Maritime Organization geforderte Zwischenziel zur Reduktionsrate bereits im Jahr 2025 vor Fristablauf erfüllt werden.
Alle künftigen MSC-Neubauten setzen konsequent auf Dual-Fuel-Technologie für Emissionssenkung
Mit der Indienststellung der MSC World America im Jahr 2025 nahm das dritte LNG-Dual-Fuel-Schiff seinen Dienst auf und demonstriert die technische Reife dieser emissionsarmen Antriebsform. Sie kann sowohl herkömmliches Schiffsöl als auch klimafreundliche erneuerbare Kraftstoffe verbrennen. Dieser Standard wird in allen kommenden Neubauten beider Marken übernommen, um den Kraftstoffverbrauch flexibel anzupassen, die CO2-Bilanz zu verbessern und die Umweltbelastung auf den Weltmeeren zu reduzieren und zugleich die operative Effizienz zu steigern.
Barcelona und Miami Häfen mit Energieeffizienz Abwasserrecycling emissionsarmer Technik
Moderne Hafenanlagen in Barcelona und Miami kombinieren Energieeffizienz mit Umweltschutz: Die Dächer sind mit Solarpanels ausgestattet, interne Leitungen nutzen effiziente Pumpen und Wärmepumpentechnik. Abwasser wird biologisch vorgereinigt und in modernen Membranfiltern aufbereitet, sodass es als Nutzwasser wiederverwendet wird. Am Liegeplatz kommen emissionsarme Stromzuführungen sowie elektrische Zubehöranschlüsse zum Einsatz. Diese Technologien gewährleisten reduzierte CO2-Emissionen während der Hafenliegezeiten und schonen natürliche Ressourcen gleichermaßen. Die Anlagen sind CO2-neutral zertifiziert und energieautark betrieben permanent.
MSC Cruises fördert Dialog mit Gemeinden mittels Bildungsprogrammen, Besichtigungen
An den Häfen von MSC Cruises wurde die Community-Interaktion deutlich intensiviert: Ein Bündel aus schulischen Bildungsangeboten, organisierten Werft- und Hafenführungen sowie zielgerichteten Workshops zu Umweltschutz und Infrastruktur stärkt die Zusammenarbeit mit Anwohnern und kommunalen Vertretern. Die gemeinschaftlich entwickelten Initiativen fördern den Wissensaustausch, schaffen Transparenz in Entscheidungsprozessen und ermöglichen eine zukunftsorientierte Planung. Regelmäßige Dialogforen sichern Feedback, stellen Weichen für lokale Projekte und festigen partnerschaftliche Netzwerke nachhaltig unter Wahrung ökologischer Grundsätze und Vielfalt.
Effiziente Mitarbeiterschulungen ergänzen Routenanpassungen gegen Wal-Kollisionen in sensiblen Gewässern
Mit der neuen Biodiversitätsstrategie führt MSC präventive Maßnahmen gegen Kollisionen mit Walen ein. In sensiblen Meeresregionen drosselt die Flotte vorübergehend die Geschwindigkeit, ergänzt durch akustische Erkennungssysteme zur Früherkennung. Die Routenplanung berücksichtigt ökologische Hotspots, um sensible Lebensräume zu umgehen. Umfangreiche Schulungen befähigen die Besatzung, eingreifen zu können und Umweltfortschritte zu dokumentieren. Auf Ocean Cay wurde ein innovatives Marine Conservation Center errichtet, als globaler Hope Spot durch Mission Blue ausgezeichnet und Aufklärung.
2025 THG-Emissionen über Schiffbau bis Catering erstmals komplett erfasst
Im Rahmen einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie hat die MSC Group erstmals Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermittelt, vom Bau neuer Schiffe über internationale Transportketten bis zu Bordverpflegung. Zusätzlich wurden im Jahr 2025 insgesamt 217 Landstromanschlüsse in verschiedenen Häfen etabliert, um während der Liegezeiten sauberen Strom zu beziehen und auf interne Generatoren zu verzichten. Diese Maßnahmen führten zu einer signifikanten CO2-Reduktion und stärken langfristig das umweltbewusste Profil der Reederei in der Branche.
Schiffsflotte steigert signifikant nachhaltige Wasserautarkie und verringert Landwasserentnahme effizient
Die Bordanlagen produzieren 84,4 Prozent des benötigten Frischwassers selbst und minimieren dadurch den externen Wasserbezug. Zusätzlich wurden im Geschäftsjahr 2025 insgesamt 9.800 Tonnen klimaneutraler Biokraftstoffe genutzt, was die Emissionen um 48.714 Tonnen CO2e im Vergleich zu herkömmlichen Treibstoffen reduzierte. Diese kombinierten Optimierungen optimieren die Umweltbilanz der Flotte und unterstreichen das Bestreben der Reederei, innovative Lösungen für eine ressourcenschonende und klimafreundliche Kreuzfahrtbranche einzuführen. Ihre Effekte wirken langfristig und erhalten globale Wasserressourcen.
All Aboard erreicht zweihundert Schülerinnen in Spanien und Portugal
Mit dem „Our Best“-Initiativprogramm verfolgt die MSC Group eine tiefgreifende kulturelle Anpassung, unterstützt durch eine neue Employee Value Proposition. In Summe stehen 1,7 Millionen Schulungsstunden zur Verfügung, um Fachwissen, Methodenkompetenz und Teamfähigkeit der Crew zu optimieren. Dank dieser Qualifizierungsmaßnahmen erreicht die Reederei eine Crew-Wiederholerrate von 91 Prozent, was die Effizienz und Stabilität im Betrieb erhöht. Zudem erreicht die Jugendbildungsinitiative „All Aboard!“ fast 200 Schülerinnen und Schüler in Spanien und Portugal.
Der Bericht zur Nachhaltigkeit 2025 der MSC Group zeigt die sukzessive Reduzierung von CO?-Emissionen durch moderne Schiffstechnik und optimierte Routenplanung bereits fünf Jahre vor den IMO-Vorgaben. Ferner veranschaulicht er die Eröffnung ökologischer Terminals, den verstärkten Einsatz von Landstrom und die Nutzung alternativer Kraftstoffe. Chancen für Biodiversitätsschutz, Ausbildungspartnerschaften und gemeinnützige Projekte vor Ort heben das Engagement für Umweltschutz und gesellschaftliche Verantwortung bedeutend hervor und stärken gleichzeitig Transparenz, Effizienz und globale Kooperationen.

