Islamische Heiligtümer

Wer die Länder Asien bereist, tut gut daran, islamische Heiligtümer – und gemeinhin die Do’s und Dont’s der Länder und Religionsgemeinschaften – zu kennen. Heute beginnen wir damit, die heiligen Stätten des Islams vorzustellen.

Islamische Heiligtümer: In Asien stets präsent

Zu den islamischen Heiligtümern zählen nicht nur Orte, zu denen muslimische Gläubige pilgern. Letztich ist ein jeder Ort, an dem die Religion ausgeübt wird, ein heiliger Ort. Hierzu zählen insbesondere die Moscheen.

Moscheen: Raum zum Beten

Für den gläubigen Muslim ist die Moschee der Ort, an dem er seine Gebete verrichtet. So lautet auch die wörtliche Übersetzung des Begriffs: „Raum, in dem man sich niederwirft“. Über diese Funktion hinaus kann eine Moschee noch weitere Einrichtungen aufweisen. Welche, das hängt von der regionalen Bedeutung der Moschee ab.

  1. Koranschule

    In vielen Moscheen ist auch eine Koranschule eingerichtet. In einer Koranschule werden muslimische Kinder darin unterwiesen, den Koran zu verstehen und ihn schließlich auswendig zu lernen. Zu dem vermittelten Wissen gehören auch das Beten, Fasten und die Lebensregeln.

  2. Das weltliche Gericht

    Moscheen waren vor vielen Jahrhunderten auch Orte, an denen Gerichtsverhandlungen abgehalten wurden.

  3. Die islamische Hochschule Madresse

    Die Madresse gibt es seit dem 10. Jahrhundert. Es ist eine Schule, in welcher islamische Wissenschaften unterrichtet werden. Das vermittelte Wissen geht weit über den in der Koranschule gelehrten Stoff hinaus. Die Madresse wird auch Madrasa genannt, im Arabischen مدرسة („Ort des Studiums“), im Türkischen Medrese.

  4. Krankenhaus

    Moscheen können auch Kranken Obdach und Versorgung bieten. In manchen Moscheen sind ähnlich einem Krankenhaus Krankenstationen eingerichtet.

  5. Bibliothek

    Bibliotheken befinden sich in den meisten Moscheen.

Islamische Heiligtümer: Die Stadt Mekka ist klar die Nummer 1. Wichtiger eiliger Ort ist die große Moschee. (#1)

Islamische Heiligtümer: Die Stadt Mekka ist klar die Nummer 1. Wichtiger eiliger Ort ist die große Moschee. (#1)

Die wichtigen islamischen Heiligtümer: die Pilgerstätten

Die Pilgerreise zu den heiligen Stätten bedeutet dem muslimischen Gläubigen sehr viel. Dies ist auch deswegen so, weil er durch die Pilgerreise einen besonderen Status erlangt – und weil der Koran es auch vorschreibt, beispielsweise mindestens einmal im Leben nach Mekka zu pilgern. Diese wichtige Pilgerreise wird auch Hadsch genannt.

  1. Mekka

    Mekka ist die wichtigste heilge Stadt des Islam und wie wir gerade schon sagten: es gehört zur Pflicht eines jeden Gläubigen, einmal in seinem Leben nach Mekka zu pilgern. An diesem Ort findet sich die Kaaba und auch die Moschee Masjudul Haram.

  2. Medina
    Die Nummer 2 der Islamischen Heiligtümer ist die Stadt Medina in Saudi-Arabien. Hier sieht man die Moschee des Propheten. (#2)

    Die Nummer 2 der Islamischen Heiligtümer ist die Stadt Medina in Saudi-Arabien. Hier sieht man die Moschee des Propheten. (#2)

    Medina ist die zweitwichtigste heilige Stadt des Islam. Hier ist es als Haram (Verbot) Nichtmuslimen nicjt erlaubt, Medina zu betreten. In Medina finden wir die Moschee mit Mohammeds Grab.

  3. Jerusalem
    Der Felsendom auf dem Tempelberg in Jerusalem zählt mit zu den wichtigsten islamischen Heiligtümern. (#3)

    Der Felsendom auf dem Tempelberg in Jerusalem zählt mit zu den wichtigsten islamischen Heiligtümern. (#3)

    Weitere islamische Heiligtümer sind der Tempelberg in Jerusalem mit der Al-Akza-Moschee und dem Felsendom.

  4. Larnaka
    Die Moschee "Hala Sultan Tekkes" in Larnaka auf Zypern zählt ebenfals zu den bedeutenden islamischen Heiligtümer n(#4)

    Die Moschee „Hala Sultan Tekkes“ in Larnaka auf Zypern zählt ebenfals zu den bedeutenden islamischen Heiligtümer n(#4)

    Etwa 5km im Südwesten von Larnaka (Zypern) liegt die Hala-Sultan-Tekke und auch die Umm-Haram-Moschee. Hala-Sultan-Tekke wurde als Moschee im Jahr 1816 errichtet und liegt geographisch am gleichnamigen Salzsee. Hala-Sultan-Tekke zählt ebenfalls zu den wichtigsten islamischen Heiligtümern.


Bildnachweis: © shutterstock – Titelbild Andrew V Marcus, #1 REEDI, #2 Photographer RM, #3 Altosvic, #4 Vera Larina, #5 Sony Herdiana

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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