Afghanistan: Eine Reise mit Zwischenstopp
Der Airbus aus Deutschland landet in Termez, und der Chef der Passagierabfertigung kommt an Bord um die Passagiere in Farbgruppen einzuteilen, da jedes Feldlager einen anderen Farbcode besitzt. Anschließend verlassen die Passagiere gruppenweise die Maschine. Der Zoll und die Passagierabfertiger fordern die Ausweispapiere ein. Anschließend geht es mit dem Bus in den Transit- und Unterkunftsbereich. Auf dem zentralen Platz erfolgen die Unterrichtung über die Verhaltensregeln, die Einteilung der Unterkünfte und den weiteren Verlauf des Abends.
Nachdem alle Unterkünfte verteilt wurden, geht es farbgruppenweise zum Luftumschlagszug. Dort können die Passagiere notwendige Utensilien, wie zum Beispiel den Schlafsack, oder den Waschbeutel, für die Übernachtung in Termez aus ihrem Gepäck entnehmen, da dies die letzte Möglichkeit ist bevor, es verladen wird. Die Passagiere legen ihr restliches Gepäck auf die Paletten die entsprechend dem Reiseziel ebenfalls farblich markiert sind. Abhängig vom Reiseziel werden bereits in Termez Splitterschutzwesten und Waffen ausgegeben. Danach ist der Ankunftstag abgeschlossen und die restliche Zeit steht zur freien Verfügung.
Der nächste Morgen beginnt mit einem Frühstück in der Truppenküche. 40 Minuten vor dem Weiterflug beginnt die Boardingzeit in der sich alle im Boardingberich einfinden. Auch für die Boardingzeit spielen die Farbgruppen eine große Rolle, da es sich als praktisch erwiesen hat diese Regelung zu nutzen. Im Boardingbereich wird der weitere Ablauf besprochen und anschließend die Anwesenheit kontrolliert. Direkt mit Verlesung des Namens kann der Bus zum Transportflugzeug vom Typ C-160 Transall bestiegen werden, das die Soldaten zum jeweiligen Zielort bringt. Die am Vortag einbehaltenen Ausweißpapiere werden wieder an die jeweilige Person ausgegeben. An Bord des Flugzeuges übernimmt der Lademeister die Sicherheitsbelehrungen bevor es weiter ins Einsatzgebiet geht.
Quelle: Pressemeldung Bundesministerium der Verteidigung
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